Array ( [0] => facebook [1] => twitter [2] => google_plus )

Was ich heute bin

Posted on:31. Januar 2015

Author:Markus Köhler

Category:Denkanstöße

Share: / /

rural roads

Bildnachweis: © Pavel Klimenko – Fotolia.com

 

Ab und zu macht es durchaus Sinn, sich zu fragen:

  • Warum bin ich heute da, wo ich bin?
  • Welche Entscheidungen haben meinen Weg geprägt?
  • Würde ich etwas anders machen, wenn ich nochmal die Chance dazu hätte?
  • Wäre ein anderer Weg vielleicht besser gewesen?

Dann merkt man vielleicht, dass etwas nicht so optimal gelaufen ist, aber man immer noch die Chance hat, die Richtung zu ändern und alles besser zu machen.

Um das ganze einmal vorzudenken: Wo wäre ich heute, wenn meine Eltern mir im Alter von 8 Jahren, als ich in der dritten Klasse war, den Computer als einziges Hobby untersagt hätten? Wo wäre ich heute, wenn ich mich nicht schon damals definitiv dafür entschieden hätte, Computer nicht nur zu meinem Hobby, sondern auch zu meinem Beruf zu machen? Ich würde definitiv nichts anders machen, das war genau die richtige Entscheidung. Dieser Weg scheint wie für mich vorbestimmt. Manchmal schien er schwer zu sein, aber stellte sich dann doch als relativ problemlos heraus. Welche anderen Möglichkeiten hätte ich gehabt? Mathematik? Definitiv Nein. Physik? Definitiv Nein. Chemie? Definitiv Nein. Biologie? Definitiv Nein. Deutsch? Sehr einfach, aber auf Dauer zu eintönig. Englisch? Problemlos, aber auf Dauer war sich nur mit einer Sprache zu beschäftigen auch keine Alternative für mich. Religion? Für einen schon in der Grundschule selbsterklärten Atheisten keine Option. Sport? Mochte ich nie, machte ich nie. Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde? Unscheinbare Schulfächer, aber als Beruf für mich gänzlich ungeeignet. Informatik ist das einzige, wo mein Herz aufgeht, wenn ich nur den Begriff höre. So unendlich weit, vielseitig, fordernd, spannend, stetig weiterentwickelnd, der Motor unserer zukünftigen Welt. Wie Marc Andreesen von Andreesen Horrowitz sagte: „Software is eating the world.“ (Software frisst die Welt auf.) Und darum bin ich was ich bin: Ein kleiner Teil eines riesigen Motors, der unsere Zukunft am Leben hält. Ein Motor, der mit Innovationen und Verbesserungen glänzt. Der alle Lebensbereiche vereinfacht. Informatik macht das Leben für alle Menschen einfacher und angenehmer. Und ich kann dazu beitragen – egal wie groß mein Beitrag ist: ich bin auf dem richtigen Weg. Und ich könnte es nicht besser ausdrücken als Stack Exchange in einem Blog-Beitrag: „[…] voll von Software-Entwicklern, die herumschwirren, um die vollständige Zukunft der menschlichen Rasse zu bilden, denn letztendlich frisst Software die Welt auf und Software zu schreiben bedeutet am Ende, ein Script zu schreiben, wie die Zukunft sich entwickeln wird.“

GD Star Rating
loading...
Was ich heute bin, 1.0 out of 10 based on 2 ratings

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: