Es gibt wohl nichts Schwierigeres auf dieser Welt, als die Frau fürs Leben zu finden. Sicher, Frauen findet man genug. Aber was für Frauen? Sicherlich, sympathische, freundliche, nette, zuvorkommende, romantische, hübsche, attraktive, anziehende, ausziehende junge Frauen, die alle ihren Mann fürs Leben suchen. Aber leider passt es eben einfach viel zu oft nicht. Viel zu oft sind es die kleinen Dinge des Lebens, die die Idylle zu zweit kaputt machen. Und auch wenn die Hälfte aller Menschen etwas anderes behaupten wird, machen immer Männer die größten Fehler, sobald sich eine Beziehung anbahnt – oder auch erst nach 7, 16 oder schon nach 3 Monaten Beziehung – sobald es ernst wird, eben. Da fragt man sich doch, ob man nicht die beziehungs-orientierte Lebenseinstellung nochmals überdenken sollte. Es ist viel einfacher, sich mit seinem Computer herumzuschlagen, über Datenbank-Architekturen nachzudenken, Domaincontroller unter Linux einzurichten (auf denen man nicht nur temporäre Nutzer-Accounts zur Verfügung hat…), Websites zu deployen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob eine Blowfish-Verschlüsselung mit einer Iterationszahl, deren Quadratwurzel 31 ist, in Verbindung mit einem bei jedem Aufruf generierten Salt die momentan wohl sicherste Passwortverschlüsselung darstellt. Alles viel einfacher, als die Frau fürs Leben zu finden, durch Clubs und Discos zu touren, Abfuhren zu erhalten, nur die hübschen Hintern von hübschen Mädels zu sehen und komplett ignoriert zu werden. Warum muss das Leben so ungerecht sein? Warum kann es kein Patentrezept geben, um eine dauerhafte Partnerin zu finden, eine die einen liebt, die einen vergöttert, sich komplett hingeben würde – natürlich nicht ohne Gegenleistung. Ich bin mir sicher, es gibt nicht viele Jungs, die nicht nicht alles für eine Frau tun würden, von der sie sich etwas erwarten. Aber die Chance dazu lässt manchmal ein ganzes lLeben auf sich warten. Warum ist das Leben nur so ungerecht? Einen Samstag Abend mit einer sexy Verlobten vor dem 46”-Bildschirm zu verbringen und kuschelnd “How I Met Your Mother” zu genießen ist zweifelsohne (noch viel) angenehmer, als einen Samstag Abend alleine vor dem 46”-Bildschirm zu verbringen und sich beim Genuss von ”How I Met Your Mother” mit einem Fachinformatiker über die Sicherheitsinfrastruktur eines so manche Grenzen sprengenden Web-Projektes zu unterhalten…
