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Google App Engine

Posted on:18. Januar 2015

Author:Markus Köhler

Category:IT

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„Die Cloud ist die Zukunft“, zitiert zumindest SAP einen regionalen Systemintegrator in einer Publikation. Und vielleicht ist die Cloud nicht nur die Zukunft, sondern schon die Gegenwart. Ich kriege in meinem Arbeitsumfeld täglich mit, wie Unternehmen sich immer mehr in Richtung Cloud bewegen. Und auch an mir geht die Cloud nicht spurlos vorüber, ich unternehme aktuell erste Gehversuche mit der Google App Engine, die eine sehr kostengünstige und hochverfügbare Plattform as a Service (PaaS) für Webanwendungen darstellt.

Natürlich hat jede neue Technologie so ihre Vor- und auch Nachteile. Ich habe mich für meine persönlichen App Engine-Anwendungen für die Entwicklung in PHP entschieden, da ich die Veröffentlichung und die Hürden in Form von Abhängigkeiten und Kompilierung als sehr angenehm empfand. Mit den Abhängigkeiten und Deployment von Anwendungen in Java, Python und Go habe ich schlechtere Erfahrungen gemacht.

Aber auch wenn die anfänglichen Hürden genommen sind, kann die App Engine noch sehr nervenraubend sein, beispielsweise wenn es in der Developer Console zu Server-Fehlern im Hintergrund kommt und man darum die aktuellen Logs nicht einsehen kann (was über den Workaround, die alte App Engine Console zu benutzen, trotzdem noch möglich ist) oder nicht durch den Cloud Storage browsen kann. Und die Status-Seite sagt dazu noch, alles wäre in Ordnung. Naja, eventuell muss man so neuen Technologien einfach noch Zeit geben, sich zu etablieren.

Wegen der diversen Problematiken mit der Developer Console habe ich mich dazu entschlossen, die Error-Logs auf Anwendungsebene in eine externe Datenbank zu schreiben, mithilfe eines try-catch-Blockes um meine komplette Anwendung herum. Dort kann ich dann nämlich sämtliche auftretende Fehler komfortabel einsehen, ohne von der Developer Console abhängig zu sein.

Aber ansonsten ist die Arbeit mit der Google App Engine im Grunde sehr angenehm. Man kann unterschiedliche Versionen seiner Anwendung zeitgleich aufrufen, es besteht eine Git-Integration und die Möglichkeit, aus jedem Commit automatisch ein Release zu erstellen. Man muss lediglich bestehende PHP-Scripte eventuell ein wenig anpassen, da beispielsweise $_SERVER[‚SERVER_PORT‘] nicht vorhanden ist und selbstverständlich apache_request_headers() nicht vorhanden ist, was aber durch eine eigene Methode ersetzt werden kann.

Also ich konnte mich mit der Google App Engine und der Google Developer Console ein wenig anfreunden und werde in nächster Zeit mehr damit herumspielen – vielleicht betreibe ich ja schon bald produktive Anwendungen in der Cloud…

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