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Ein wenig Zahlen-Esotherik

Posted on:1. Januar 2015

Author:Markus Köhler

Category:Denkanstöße

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Ich hatte gestern mal Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen – und war erstaunt, zu welchen Erkenntnissen man  dabei (nicht im Bad) kommen kann.

Betrachten wir uns mal die vergangene Jahreszahl – 2014 – und die neue Jahreszahl – 2015. Bildet man die Quersumme der Zahlen, ergibt sich für 2014 als Quersumme 7 und für 2015 ist es die 8.

Wofür steht denn nun die Zahl 7? In den meisten Quellen wird die Sieben nur beiläufig als Unglückszahl (im asiatischen Raum) erwähnt. Viel präsenter bei der Zahl 7 ist ihre Sonderstellung sowohl in der Mathematik, als auch in Märchen, Liedern, Gedichten und Geschichten. In einer durchschnittlichen Bibliothek wird man auch bei Buchtiteln viel öfter auf die Sieben treffen als auf die Sechs oder die Acht. Es gibt Leute, die der Überzeugung sind, dass ein Mensch alle 7 Jahre seine komplette Persönlichkeit verändert (Quelle). Somit ist die Sieben die Zahl der Veränderung, des Umschwungs, eines grundlegenden Umbruchs. Und ja, das trifft durchaus auch auf mich zu. In 2014 habe ich im 7. Monat meine Ausbildung beendet, sogar noch im 7. Monat einen Folge-Job gefunden, in 2014 ist diese Phase meines Lebens auch schon wieder geendet und ich habe einen neuen Job ab Januar 2015 erlangt. Das heißt, in 2014 hat sich mein Versicherungs-Status geändert, meine Pflicht zur Abgabe einer privaten Steuererklärung, es stand sogar ein möglicher Umzug/Auszug von zuhause im Raum, 2014 wurde ich zum ersten Mal beraubt und somit dazu getrieben, mir auch über Kriminalität mehr Gedanken zu machen. In 2014 habe ich zum ersten Mal ein kleines und handliches Ultrabook statt eines elend schweren Laptops erworben, das meine Erwartungen vollends erfüllt hat. Und ganz nebenbei ist 2014 auch das 7. Jahr nach meiner ersten Beziehung, somit mag die Behauptung mit einer Persönlichkeitsveränderung alle 7 Jahre evtl. auch wahr sein. Zusammenfassend ist 2014 also ein besonderes Jahr, ein Jahr des Umbruchs, des Umdenkens, der Veränderungen.

Und wofür steht im Gegensatz dazu dann das Jahr 2015 mit der Quersumme 8?

  • In der christlichen Zahlensymbolik des Mittelalters ist die Acht die Zahl des glücklichen Anfangs, der Neugeburt, des Neubeginns, der geistigen Wiedergeburt, es ist auch die Zahl der Taufe und der Auferstehung, Symbol des Neuen Bundes und Symbol des Glücks.
  • Mit dem 8. Tage beginnt eine neue Woche, eine neue Zeit – bei den Kirchenvätern Symbol für den Tag der Auferstehung des Herrn (resurrectio Domini) und der Neuschöpfung in der Taufe.

(Quelle: Wikipedia)

Weiter ist auf Wikipedia zu lesen: „Die Zahl 8 bedeutet im Judentum den Übergang von der Zeitlichkeit in die Überzeitlichkeit, die Anbindung der Immanenz (Diesseitigkeit, Vergänglichkeit) an die Transzendenz (Jenseitigkeit, Überzeitlichkeit). Sie hat verbindenden, Brücken bauenden Charakter, da sie die Welt der 7 [Werktage] mit der Welt der 8 (dem Göttlichen) verbindet. Der Zahl Acht wohnt eine vervollkommnende Eigenschaft inne“

Außerdem, wenn man die Zahl in die horizontale legt, also quasi auf die Seite kippt, ergibt sie das Zeichen für Unendlich. Oben hatten wir über die Zahl 7 nachgedacht, die Zahl des Umbruchs. Dahingegen ist die 8 also die Zahl der Beständigkeit, gar der Unendlichkeit. Nun, am 1. Januar 2015, befinde ich mich also nach dem signifikanten Umbruch in einem beständigen, unendlichen Umfeld. Das würde bedeuten, wenn ich mich etwas anstrenge, muss ich nie wieder den Job wechseln – was ja auch irgendwie den bisherigen Erkenntnissen entspricht. Ich muss nie wieder die Freundin wechseln – was wünschenswert wäre. Eventuell muss ich nie umziehen – spart Kosten und Stress. Also wäre 2015 ein Jahr des Guten, des Positiven, des Beständigen. Wollen wir hoffen, dass die Zahlen recht behalten. Mit der richtigen Lebenseinstellung kann man ja dafür vorsorgen.

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