Der perfekte Moment

Es gibt so viele schöne Momente – egal ob das Nächte in der Disco mit den besten Freunden sind, an einem Klaviervorspiel vor so vielen Leuten zu spielen, einfach mal ein guter Song den man laut mitsingt, sich im Job von so vielen Kollegen bestätigt zu fühlen, oder – einfach nur einsam zuhause vor dem PC auf Facebook die Seite einer tollen Frau anzustarren und zu wissen, dass man sie doch mindestens einmal die Woche sieht, sie aber absolut rein gar nichts davon ahnt. Letzterer Moment wird einfach dadurch perfekt, dass er nie vergehen muss. Er wird nicht zwangsweise vom nächsten einigermaßen erträglichen Moment abgelöst, er ist solange er sein soll. Er kann nie vergehen, weil man ihn mit niemandem teilt der ihn zerstören könnte. Und man zerstört ihn selbst nicht, indem man ebendiese Frau einfach anschreibt, denn dann steuert man mit Lichtgeschwindigkeit in eine 50%ige Chance, dass sie total abwertend und ignorant, egozentrisch, abweisend und verletztend re-agiert. Es ist wirklich keine zufällige Aktion, sondern eine Reaktion, bedingt durch eigenes Verschulden – unverzeihbar. Darum lässt man den Moment doch einfach gerne Moment sein. Und im Grunde kann doch jeder Moment einer der schönsten im Leben sein, man muss ihn nur als solchen erkennen. Und auch wenn er vergeht – in Erinnerung bleibt er bis in alle Ewigkeit als dieser eine, so besondere Moment, den nur man selbst genau so erlebt hat, und der selbst wenn man ihn teilen wollte – was nur leichtsinnig wäre – nicht (mit)teilbar ist. Er bleibt für immer: dieser eine perfekte Moment.

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Unverhofft kommt oft

Aber dass ein ziemlich unzufrieden verlaufener Abend in eine doch sehr zufriedenstellende Nacht mündet, kommt leider nicht allzu oft vor. Und auf ein Happy End kann man auch allzu oft nur hoffen, doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Da ist es doch schön, wenn man wenigstens sentimentale Serien sehen kann, um sich vom eigenen (Un)glück etwas abzulenken und auf bessere Zeiten zu hoffen. Die Vergangenheit war gut, aber die Zukunft kann, muss und wird besser werden.

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Einfach mal abschalten

Man geht doch immer davon aus, dass man von Zigaretten, von Alkohol oder von illegalen Drogen süchtig wird. Aber in Wirklichkeit wird man doch von Zigaretten zufrieden, von Alkohol gelassen und von Drogen lustig. Die Sucht bringt da ja keinen Mehrwert. Aber es gibt etwas, das wirklich süchtig macht (speziell für Querdenker, für Logiker, für Gestresste): Einfach mal die Gedanken abschalten. Einfach mal die Theorie Theorie sein lassen und die Praxis wagen. Einfach mal so verrückt sein, wie man noch nie zuvor war. Das ist etwas, was wirklich zur Sucht wird. Sich in seiner eigenen Verrücktheit immer weiter zu steigern. Für Schüchterne, Introvertierte:

  1. eine mehr oder weniger bekannte Person, mit der man selten gesprochen hat, (so gut wie möglich) spontan anzusprechen
  2. bei öffentlichen Festivals im Festzelt stundenlang auf den Bänken (Tischen) zu tanzen
  3. den festen Entschluss zu fassen, die Achterbahn im Europapark zu fahren

Aber jeder sollte seine eigene Verrücktheit entdecken. Am Anfang braucht man dazu möglicherweise noch 2 Weinschorle, aber irgendwann ergibt es sich von selbst, dass man sich ertappt, wie man zu sich selbst sagt: Ich sollte mal wieder verrückt sein.

Einfach machen, nicht denken.

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Wofür Freunde da sind

  1. Freunde sind dafür da, über alle deine schlechten Witze zu lachen.
  2. Freunde sind dafür da, dir zu sagen, dass du gar nicht so schlecht aussiehst.
  3. Freunde sind dafür da, dir zu bestätigen, dass es nicht deine Schuld war.
  4. Freunde sind dafür da, sich deine ganzen Missgeschicke anzuhören.
  5. Freunde sind dafür da, dir in pessimistischen Lebenslagen zu helfen.
  6. Freunde sind dafür da, dich zu trösten wenn du weinst.
  7. Freunde sind dafür da, auch mal mit dir in die Disco zu gehen.
  8. Freunde sind dafür da, sich jede deiner schlechten Parties anzutun.
  9. Freunde sind dafür da, sich immer Zeit für dich zu nehmen wenn du sie brauchst.
  10. Freunde sind dafür da, sich stundenlang deine Tagträume anzuhören.
  11. Freunde sind dafür da, auch mal eine zwecklose Diskussion zu führen.
  12. Freunde sind dafür da, dass du einfach das Gefühl hast nicht allein zu sein.
  13. Freunde sind dafür da, dir Mut zu machen wenn etwas nicht läuft wie erwartet.
  14. Freunde sind dafür da, dir zu raten, wen du auf Partnersuche im Fastfood-Restaurant ansprechen könntest.
  15. Freunde sind dafür da, dir Beziehungstipps zu geben.
  16. Freunde sind dafür da, dass dir nie langweilig wird.
  17. Freunde sind dafür da, einfach mal nur einen Kaffee zusammen trinken zu gehen.
  18. Freunde sind dafür da, deine ganzen merkwürdigen Hobbies zu ertragen.
  19. Freunde sind dafür da, sich alle deine Hirngespinste anzuhören.
  20. Freunde sind dafür da, gescheiterte Beziehungen zu reflektieren.
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Ein Blatt…

Ein einzelnes Blatt an einem Baum – wenn es fällt, interessiert es keinen. Selbst wenn zwei Blätter fallen, schenkt man dem kaum Beachtung, sagt möglicherweise sogar noch: Schau wie schön, die Blätter fallen. Aber überlegt sich dabei irgendjemand, was dieser Verlust für den Baum bedeutet? Oder für die Blätter außen herum? Es gibt immer einige Blätter, denen eben der doch so unbedeutend scheinende Verlust der einzelnen Blätter unendlich viel bedeutet, der sie unendlich traurig stimmt. Und dabei ist es egal, was die Außenstehenden sagen: Jeder Verlust ist ein Verlust, ein Verlust der oft nicht einfach zu verkraften ist. Etwas was so lange Zeit da war – einfach weg, nie wieder wird es da sein, höchstens in Gedanken. Der Verlust auch nur eines einzelnen Blattes ist schon ein enormer Verlust, den man nicht einfach ignorieren sollte. Denn es kann jedes Blatt treffen. Es wird jedes Blatt irgendwann treffen.

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Zu schön um wahr zu sein – Teil 1

Sie lernte ihn im Internet kennen, in einem öffentlichen Online-Chat. Da das allgemeine Niveau dieses Chats sehr sexuell angehaucht war, und sie las, dass ihn das ebenso nervte wie sie selbst, entschloss sie sich dazu, ihn anzuschreiben um ihn kennen zulernen. Sie verstanden sich auf Anhieb, chatteten stundenlang, bis sie sich doch mal dazu durchrangen, den Tag ausklingen zu lassen und sich für den nächsten Tag im selben Chatroom zu verabreden. Sie freuten sich beiden schon den ganzen Tag darauf, endlich wieder miteinander chatten zu können. Dementsprechend überschwänglich war auch ihre Laune, als sie abends endlich wieder miteinander schreiben konnten. So ging es eine ganze Zeit lang, jeden Tag verstanden sie sich besser. Wenn es ihr schlecht ging, tröstete er sie, wenn er sich aufregte, beruhigte sie ihn. Es war eine ideale, harmonische Freundschaft. Aber sie waren beide Singles. Und so kam es nach etwa einem Monat, wie es kommen musste: Die Sehnsucht nach einer Beziehung, nach einem festen Partner wuchs und wuchs auf beiden Seiten. Eines Tages war es dann so weit: Er traute sich, ihr zu schreiben, dass er sie liebte – zum Glück basierte das auf Gegenseitigkeit. Nun, da sie Hals über Kopf ineinander verliebt waren, wollten sie sich natürlich auch bald treffen. Das Problem war nur die Entfernung: Er legte sich schließlich nur für sie eine BahnCard zu, um vergünstigt reisen zu können. Aber das Schicksal nahm eine glückliche Wendung: Ihre Mutter erklärte sich bereit, sie zu ihm zu fahren, damit die beiden endlich zueinander finden konnten.

Fortsetzung folgt…

(Wichtiger Hinweis: Diese Geschichte könnte in Teilen an reale Gegebenheiten angelehnt sein. Sollte die Story jemandem persönlich zu nahe treten, ändere ich sie gerne geringfügig ab.)

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Vorbildfunktion

Jeder, der einmal in seinem Leben in einer Opferrolle war, sollte anderen helfen oder wenigstens zu helfen versuchen, nicht dieselben Fehler zu begehen. Ratschläge kann man immer geben, aus der eigenen Erfahrung und der Vergangenheit heraus… Damit kann man wohl vielen anderen hilflosen Mitmenschen helfen. Man kann damit helfen, Mut zu machen und unsere Gesellschaft, unsere Welt ein ganzes Stück besser zu machen. Nicht nur aus den eigenen Erfahrungen, aus Erfahrungen von anderen, aus Erzählungen kann man ebenso lernen und diese Erfahrungen verbreiten und aktive Prävention betreiben, damit dieselben Fehler anderen Menschen nicht auch passieren.

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Opferrolle

Wird jedes Opfer später zum Täter? Oder verarbeiten Opfer jeglicher Art, Opfer der Gesellschaft, Opfer der Familie, Opfer des sozialen Umgangs ihre früheren Erlebnisse eher unterbewusst, und verschließen sich vor der Wahrheit, vor der objektiven Betrachtung der Geschehnisse? Sicher hat jeder, der einmal in seinem Leben sich wie ein Opfer gefühlt hat, Angst vor der Vergangenheit. Und ob man Kraft genug hat, in der Zukunft alles zu verarbeiten, die Vergangenheit zu vergessen und ein sozialeres, vernünftiges Leben zu führen, das ist sehr fraglich. Fehlende Fürsorge, fehlende Zärtlichkeit, fehlende Gespräche oder betretenes Schweigen sind an der Tagesordnung. Niemand, der einen unterstützt, der einen beschützt, der einem beim Verarbeiten der Geschehnisse hilft. Oft hat das Opfer auch keinen Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen, sich zu offenbaren, weil viele Themen gesellschaftlich immer noch tabu sind. Ob man die Geschehnisse so überhaupt verarbeiten kann, ist die große Frage. Zwei Charaktere in einer Person sind oft die Folge; einerseits eine introvertierte Persönlichkeit, andererseits eine total kühle Fassade. Durch die Opferrolle werden Menschen zugrunde gerichtet. Egal welche Fassade sie zeigen. Selbst wenn man alles verdrängt, wenn man denkt frei zu sein – das was war, das kann man nicht so einfach vergessen.

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Trigger in MySQL

Es ist – entgegen so mancher Behauptung – kein leicht verdauliches Thema, einen Trigger in MySQL zu erstellen. Hier möchte ich einmal versuchen, dieses Thema etwas aufzubereiten.

Was ist ein Trigger?

Ein Trigger ist dazu da, bei bestimmten Aktionen innerhalb einer Datenbank bzw. Tabelle eine vorbestimmte Aktion auszuführen. Trigger werden in der entsprechenden Datenbank abgespeichert und bei jedem entsprechenden Aufruf (INSERT, UPDATE, DELETE) der betreffenden Tabelle automatisch ausgeführt.

Wie wird ein Trigger erstellt?

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